Shells: Tutorial


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Shells


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Erster Schritt

Erste Schritte mit der Bourne-Shell


Die am weitesten verbreitetste Shell Linux- und Unix-Rechner ist wohl die Bourne Again Shell (bash) , die jedoch weitestgehend kompatibel zur Bourne Shell ist.

Eine Shell meldet sich mit einem Command-Prompt, der abhängig von der gewählten Voreinstellung unterschiedlich aussieht, aber häufig Informationen, wie Computername oder den aktuellen Pfad enthält:

tux:/home/pan/>

Nach dem Größerzeichen ">" kann man ein Kommando eingeben und mit der Eingabetaste (Return) abschicken.

Ein einfaches und häufig benutztes Kommando ist z.B.  pwd. Es zeigt das aktuelle Verzeichnis an, also das in dem man sich gerade befindet.
Möchte man diese Verzeichnis verlassen, also an einen anderen Ort im Verzeichnisbaum wandern, so benutzt man das cd Kommando (cd steht für englisch "change directory) .

In der folgender Beispielsitzung auf dem Rechner tux bewegen wir uns zuerst aus dem Verzeichnis "george" ins
"home" Verzeichnis, welches wir uns dann mit pwd anzeigen lassen. Dann bewegen wir uns mit der nächsten Anweisung direkt ins Unterverzeichnis "documents" von "george"

tux:/home/george/> pwd
/home/george/
tux:/home/george/>cd ..
tux:/home/george/> pwd
/home/
tux:/home/george/> cd george/documents
tux:/home/george/documents/>
tux:/home/george/> pwd
/home/george/documents/>

Nachdem Sie nun gelernt haben, wie man durch den Dateibaum manövriert,  werden Sie nun einen Befehl kennen lernen, mit dem man sich schnell und einfach weitere Informationen zu einem Shell-Befehl beschaffen kann:

man

Das Kommanda "man" ist als eine Abkürzung für "manual" entstanden, also eine Funktion, die als online-Handbuch funktioniert.  Wenn man einmal die Grundzüge der Shell verstanden hat, braucht man im Prinzip keinerlei weitere Bücher und Informationen, allerdings nur, wenn man über ausreichende Englischkenntnisse verfügt. Schauen wir uns einmal an, was die Shell zum Kommando "pwd" zu sagen hat:

In der Shell geben wir das Kommando "man pwd" ein und erhalten:

PWD(1) User Commands PWD(1)



NAME
pwd - print name of current/working directory

SYNOPSIS
pwd [OPTION]

DESCRIPTION
NOTE: your shell may have its own version of pwd which
will supercede the version described here. Please refer to
your shell's documentation for details about the options
it supports.

Print the full filename of the current working directory.

--help display this help and exit

--version
output version information and exit

AUTHOR
Written by Jim Meyering.

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COPYRIGHT
Copyright © 2003 Free Software Foundation, Inc.
This is free software; see the source for copying condi­
tions. There is NO warranty; not even for MERCHANTABILITY
or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.

SEE ALSO
The full documentation for pwd is maintained as a Texinfo
manual. If the info and pwd programs are properly
installed at your site, the command

info pwd

should give you access to the complete manual.


pwd 5.0 March 2003 PWD(1)

cat

cat (Abkürzung für concatenate, was "verketten", "verknüpfen" bedeutet) ist ein Kommando, welches eine oder mehrere Dateien einliest und sie unverändert auf der Standardausgabe, d.h. der Bildschirm, hintereinander ausgibt. Fehlt der Parameter Datei, so liest cat von der Standardeingabe, also der Tastatur . Wenn eine Ausgabedatei durch Umlenken der Standardausgabe ( > ) bezeichnet ist, werden die zuvor angegebenen Dateien hintereinander in die Ausgabedatei kopiert.

Beispiel:
Nehmen wir an, dass die Datei aphorismus.txt folgenden Aphorismus von Martin Gerhard Reisenberg enthält:

> Einen wahnsinnigen Menschen kann man auch an einen Computer lassen.
> Aber bitte keinen wahnsinnigen Computer an einen Menschen!

Dann bewirkt der Aufruf des Kommandos
cat aphorismus.txt

die Ausgabe der beiden Zeilen auf dem Bildschirm.

Nehmen wir nun an, das eine weitere Datei "autor.txt" den Namen des Autors enthält.
Also cat autor.txt
liefert uns die eine Zeile:

> © Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar in Leipzig und Autor

Der Befehl

cat aphorismus.txt autor.txt

liefert dann die drei Zeilen:

> Einen wahnsinnigen Menschen kann man auch an einen Computer lassen.
> Aber bitte keinen wahnsinnigen Computer an einen Menschen!
> © Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar in Leipzig und Autor



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