Shells: Tutorial


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Shells


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Textformatierung mit fmt und fold

fmt:

Aufruf: fmt [-w Länge] [OPTIONEN]... [DATEI]...


fmt ist ein sehr einfacher Textformatierer. Er ermöglicht das beliebige Auffüllen und Umbrechen der Zeilen von ASCII-Texten.
Die Arbeitsweise von fmt verdeutlichen wir mit der folgenden Datei.

Der Inhalt dieser Datei dient nur dazu die Arbeitsweise des
Linux-Befehls fmt zu verdeutlichen. Keine Zeile dieser Datei ist
länger als 80 Spalten. Mittels fmt wollen wir nun diese Zeilenlänge
auf eine Länge von 20 reduzieren. fmt trennt Zeilen niemals mitten in
den Wörtern sondern nur bei Leerzeichen. Mit der Option -w wird die
maximale Länge einer Zeile spezifiziert. Setzt man die Option -s
werden umbrochene Zeilen nicht mit der nächsten Zeile aufgefüllt. Mit
der Option -t wird jeder Absatzanfang betont, indem er anders eingerückt
wird als die nächste Zeile

Noch ein paar Optionen, die nicht so gebräuchlich sind: -c
(--crown-margin) erhält gegebnenfalls vorhandene Einrückungen der
ersten beiden Zeilen. -u (--uniform-spacing) reduziert mehrere
Leerzeichen zwischen zwei Wörtern auf eines. Zwischen zwei Sätzen
können maximal zwei mit -u stehen.

Hat man obige Datei in arbeitsweise.txt gespeichert und ruft man den Befehl
fmt -w 50 arbeitsweise.txt
auf, so erhält man:

$ fmt -w 50 fmt.txt
Der Inhalt dieser Datei dient nur dazu
die Arbeitsweise des Linux-Befehls fmt zu
verdeutlichen. Keine Zeile dieser Datei ist
länger als 80 Spalten. Mittels fmt wollen wir
nun diese Zeilenlänge auf eine Länge von 20
reduzieren. fmt trennt Zeilen niemals mitten in
den Wörtern sondern nur bei Leerzeichen. Mit
der Option -w wird die maximale Länge einer
Zeile spezifiziert. Setzt man die Option -s
werden umbrochene Zeilen nicht mit der nächsten
Zeile aufgefüllt. Mit der Option -t wird jeder
Absatzanfang betont, indem er anders eingerückt
wird als die nächste Zeile

Noch ein paar Optionen, die nicht so gebräuchlich
sind: -c (--crown-margin) erhält gegebnenfalls
vorhandene Einrückungen der ersten beiden
Zeilen. -u (--uniform-spacing) reduziert
mehrere Leerzeichen zwischen zwei Wörtern auf
eines. Zwischen zwei Sätzen können maximal zwei
mit -u stehen.

fold:

Das Kommando fold bricht eine Zeile immer nach 80 (Default) Zeichen ab, unabhängig davon, ob das mitten im Wort ist oder nicht. Der Rest erscheint dann in der nächsten Zeile. Wörter werden also gegebenenfalls mitten drin zerhackt. Möchte man diesen Effekt nicht, kann man mit der Option "-s" erreichen, dass nur bei Leerzeichen umbrochen wird, d.h. man hat damit das gleiche Verhalten wie bei fmt mit der Option "-s". Mit der Option "-w" kann man eine beliebige Zeilenbreit einstellen.
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Foto linke Seite (Mann mit Strick und Colt): Foto: ┬ę Ljupco Smokovski, fotolia 984022